Mit dem Life Cycle Analysis (LCA) können die Umwelteinflüsse der WG-2001 gemessen werden.
Er basiert auf zwei Grundaspekten:
1. Lebenszyklus-Vorgehen
Beim Lebenszyklus-Vorgehen werden Umwelteinflüsse durch den ganzen Lebenszyklus hindurch unter die Lupe genommen: Rohstoffgewinnung, Produktion, Gebrauch, Eliminierung oder Weiterverwertung des ganzen Materials und aller nötigen Ressourcen zur Realisierung dieser Veranstaltung.
2. Mehrkriterien-Vorgehen
Das Mehrkriterien-Vorgehen befasst sich mit verschiedenen Typen von Umweltschäden, die durch die Veranstaltung entstehen und unterscheidet:
- Ausstoss von Treibhausgas
- Auswirkungen auf die Gesundheit
- Schäden am Ökosystem
Das umfassende Vorgehen gibt uns einen Gesamtüberblick auf die Nachwirkungen dieser Veranstaltung. Damit schliessen wir die Wahl einer Lösung aus, die zwar kurzfristig günstig wäre, deren Konsequenzen sich jedoch auf andere Lebenszyklusphasen oder auf andere Schadenskategorien auswirken können.
Mit Hilfe dieser Analyse lassen sich auch Lebenszyklusphasen identifizieren, welche die schlimmsten Schäden anrichten, um daraufhin Aktionen zu deren Begrenzung auszurichten.
Dank dieser zwei Ansätze ist uns ein Handeln in umfassender Kenntnis der Sachlage möglich!
Der CLV ist eine Methode, die aktiv vom Umweltschutzprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützt wird. Er wurde besonders als wissenschaftliche Methodik beim Gipfel in Johannesburg 2001 zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwähnt.


